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Lärche

Die Lärche ist ein sommergrüner Baum, der seine Nadeln im Winter verliert. Die Lärche ist ein alpiner Baum, dessen Holz härter und widerstandsfähiger ist als das der Kiefer. Die Lärche wird in absehbarer Zeit aus der forstwirtschaftlichen Nutzung im Kreis Offenbach verschwinden, da auf Grund des Klimawandels neue, wärmeliebende Schädlinge den Bestand vernichten. Die Lärche verträgt sehr tiefe Temperaturen und ist daher auch im hochalpinen Klima und in Sibirien heimisch.

Der Baum ist schnell wachsend und hat einen geraden Wuchs, er kann bis zu 40 m hoch werden.

Die Rinde der Lärche ist rötlich braun bis braun und stark geschuppt mit rotbrauen Furchen.

Eine Besonderheit der Lärche ist, dass sie die kleinen Zapfen nach dem Ausfall der Samen nicht verliert. Diese bleiben noch einige Jahre am Holz hängen. Die Lärche bildet weibliche und männliche Zapfen. Die weiblichen haben bei der Blüte eine schöne rötliche bis purpurne Farbe.

Das Lärchenholz ist neben der seltenen Eibe das härteste Nadelnutzholz im Europäischen Anbau.

Das Holz wird für Dachkonstuktionen und auch für Bodenbeläge im Außenbereich, wie auf Terrassen und Balkonen genutzt. Ebenso wird es für Türen, Parkett, Möbel und Fenster sowie für den Bootsbau verwendet.

Als Brennholz spielt die Lärche eine untergeordnete Rolle, da der Brennwert des Holzes nicht sehr hoch ist.

Bild: Jürgen Vogl