Grumkower Butterbirne | Drucken |

Die Birnensorte ist ein Zufallssämling, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Pommern im Dorf Grumbkow entdeckt wurde. Erstmals beschrieben wurde die Sorte 1806 von Diel.

Die Frucht ist groß bis sehr groß und fällt durch ihre beulige, kantige Form stark auf. Die Frucht hat eine fahle grüne Farbe mit gelbgrünen Schattierungen, manchmal eine leicht rötliche Deckfarbe und kleine Rostflecken.

Das Fruchtfleisch ist grünlichweiß bis ins lachsgelbe hineingehend, grobzellig, schmelzend, um das Kernhaus herum manchmal mit Steinzellen durchsetzt, saftig, weinsäuerlich, wenig süß.

Die Reife ist im Oktober, die Früchte sind im Naturlager 3 Wochen haltbar, danach werden sie rasch teigig.

Die Frucht kann zum Frischverzehr, für Kompott und als Konservenfrucht verwendet werden. Auch eine Nutzung als Saft ist möglich für Liebhaber von nicht allzu süßen Fruchtsäften.

Der Baum wächst mittelstark bis stark, im Jugendstadium krummwüchsig. Es besteht eine Anfälligkeit für Schorf. Holz und Blüte sind widerstandsfähig gegen Frost. Der Ertrag setzt mittelfrüh ein, ist dann später hoch und regelmäßig. Die Bäume können über 100 Jahre alt werden.

Die Sorte mag warme und trockene Lagen, Windlagen sind zu meiden. Die Sorte ist eine reine Liebhabersorte für Liebhaber von weinsäuerlichen Früchten.

Auf den Böden von Offenthal sollte die Sorte gut wachsen. Sie eignet sich als Baum für eine Streuobstwiese.

Bezugsquelle:

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