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Marco Seibert gelingt die zweite Titelverteidigung | Drucken |

Am Sonntag, den 6. Mai 2012, fand die Wahl des dritten Owwedäler Äbbelwoikönigs im Hof der Gebrüder Marco und Timo Seibert statt. 11 Offenthaler Kelterer kamen dem Aufruf nach, eine Probe ihres aus Offenthaler Streuobstäpfeln hergestellten Apfelweines abzugeben. Diese Proben bekamen eine geheime Nummer zugeteilt und wurden der Reihe nach auf dem Probentisch im Bembel zur Verkostung aufgestellt.

Ganz professionell wurde die Verkostung durchgeführt: mit Probegläsern sowie Knusperstangen und Brezeln für die Neutralisierung des Weingeschmacks. Selbst ein einsetzender Gewitterregen konnte die Stimmung der anwesenden Apfelweinfreunde nicht trüben.

Nach einigen kurzweiligen Stunden stand fest: Auch in diesem Jahr konnte die Wahl fast nicht eindeutiger ausfallen: Mit 25 Stimmen und absoluter Mehrheit der 90 Tester wurde der Schoppen von Marco Seibert (Owwedäler Kelterer) zum Gewinner erkoren. Auf den 2. Platz wurde Raimund Hüttl mit 16 Stimmen und auf den 3. Platz Jens Baumgärtner mit 14 Stimmen gewählt.

OGV-Vorsitzender Matthias Würz betonte in seiner Laudatio die Qualitätsverbesserung der eingereichten Proben und dankte im Namen des Vorstandes allen Offenthaler Kelterern, die ihre Probe zur Verkostung abgegebenen haben sowie auch allen Helfern und Teilnehmern, die dazu beigetragen haben, dass es ein kurzweiliger Nachmittag wurde. Insbesondere den Gebrüdern Marco und Timo Seibert, die wiederum Haus und Hof für die Veranstaltung zur Verfügung stellten.

Zusammen mit Bürgermeister Dieter Zimmer überreichte er den strahlenden Gewinnern jeweils einen Bembel und eine Gewinnerurkunde. Da allen Teilnehmern und auch den „Testern“ die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht hat, wird sicherlich auch im nächsten Jahr eine Wiederholung stattfinden.

Mit der Wahl des Owwedäler Äbbelwoikönigs wurde darauf hingewiesen, dass die sich rund um Offenthal befindlichen Streuobstwiesen durchaus einer nützlichen Verwendung zugeführt werden können. Das dort wachsende Obst kann etwas Gutes werden, und zwar a gud Owwedäler Stöffsche. Die Streuobstwiesen sollten wieder mehr gepflegt und auch Neuanpflanzungen für abgestorbene Bäume vorgenommen werden.

Wie man bei der Wahl des Owwedäler Äbbelwoikönigs gesehen hat, kann sich das Ergebnis nämlich sehen und schmecken lassen. Besonders erfreulich ist, dass auch bei dieser Veranstaltung neue Mitglieder geworben werden konnten und damit die Anzahl der Vereinsmitglieder auf fast 200 angestiegen ist!

 

Redaktion: Ute Osiander